01
Senfblüte
8,00 €mild · würzig · cremig
Eine seltene Spezialität mit milder Süße und einer feinen, leicht würzigen Note.
Hobby Imkerei Knape
Honig aus Gräben
Naturbelassen aus Brandenburg
Unsere Bienen sammeln den Geschmack der Region. Sorgfältig geerntet, schonend verarbeitet und mit Liebe von Hand abgefüllt.
Unsere Kollektion
Von mild und cremig bis kräftig und malzig: Entdecken Sie die geschmackliche Vielfalt unserer regionalen Honigernte.
01
mild · würzig · cremig
Eine seltene Spezialität mit milder Süße und einer feinen, leicht würzigen Note.
02
blumig · feinherb
Ausgewogene Süße, ein zart-würziges Finish und ein feines, blumiges Aroma.
03
klar · mild · fein
Besonders hell, lange flüssig und ideal zum Süßen von Tee, Joghurt und Desserts.
04
zart · blumig · mild
Ein heller Frühlingshonig aus dem Nektar erster Blüten, Obstbäume und Löwenzahn.
05
cremig · süß · sanft
Fast weiß, feincremig und mild-süß – ein beliebter Familienhonig.
Saisonmotiv
06
fruchtig · beerig · selten
Eine seltene Spezialität mit fruchtig-mildem Aroma und einer feinen beerigen Note.
Saisonmotiv
07
golden · blumig · ausgewogen
Die Vielfalt des Sommers im Glas – aromatisch, harmonisch und vielseitig.
Saisonmotiv
08
frisch · würzig · aromatisch
Aromatisch mit einer feinen, fast minzigen Frische – wunderbar auch im Tee.
Saisonmotiv
09
dunkel · malzig · kräftig
Ein charaktervoller, dunkler Honig mit malzigem Duft und leicht herber Note.
Saisonmotiv
10
hell · mild · floral
Vom Bienenfreund: ein heller, zarter Honig mit mildem, blumigem Geschmack.
Die Verfügbarkeit richtet sich nach Tracht, Ernte und Jahreszeit. Gerne nennen wir Ihnen die aktuell erhältlichen Sorten.
Über die Imkerei
Mitten in der idyllischen Natur Brandenburgs lebt Henry Knape seine Leidenschaft für Bienen und echten regionalen Honig.
Was als kleines Projekt im eigenen Garten begann, ist längst eine Herzensangelegenheit. Mit Geduld, Sachverstand und Liebe zum Detail pflegt Henry seine Bienenvölker – im Einklang mit der Natur und fernab industrieller Honigproduktion.
Jeder Honigtropfen stammt aus eigener Handarbeit. Bei Führungen, Hoffesten und im persönlichen Gespräch teilt Henry sein Wissen und öffnet den Blick für die faszinierende Welt der Bienen.
„Echter Honig ist mehr als nur süß – er ist ein Stück Heimat.“Persönlich Kontakt aufnehmen
Echte Einblicke
Die große Honigkunde
Von der Blüte über die Arbeit im Bienenstock bis zur richtigen Lagerung: Hier finden Sie verständliche Antworten aus der Welt der Bienen und des Imkerhandwerks.
Kristallisierter Honig ist nicht verdorben – er zeigt vielmehr seinen natürlichen Ursprung.
Grundwissen
Honig entsteht, wenn Honigbienen Nektar oder Honigtau aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, in den Waben einlagern und durch Wasserentzug reifen lassen. Seine Zusammensetzung, Farbe und sein Aroma hängen immer von Pflanzenwelt, Standort und Wetter ab.
Blütenhonig basiert auf Nektar aus Blüten. Waldhonig entsteht überwiegend aus Honigtau – zuckerhaltigen Pflanzensäften, die von bestimmten Insekten aufgenommen und wieder ausgeschieden werden. Daraus ergeben sich deutlich verschiedene Geschmacksprofile.
Blühzeit, Niederschlag, Temperatur, Wind und die Stärke der Bienenvölker beeinflussen die Ernte. Deshalb können Farbe, Aroma, Menge und Konsistenz derselben Sorte von Jahr zu Jahr leicht variieren.
Als Tracht bezeichnen Imker das Angebot an Nektar, Honigtau und Pollen, das Bienen in einem bestimmten Zeitraum finden. Eine Pflanze, die besonders viel davon liefert, wird Trachtpflanze genannt.
Ein Sortenhonig wird überwiegend durch eine bestimmte Tracht geprägt und zeigt deren typischen Charakter. Misch- oder Vielblütenhonig vereint dagegen mehrere Blütenquellen und bildet die Vielfalt einer Landschaft besonders abwechslungsreich ab.
Wabenhonig verbleibt in den von Bienen gebauten Wachszellen. Er wird zusammen mit der Wabe angeboten und verbindet flüssigen Honig mit dem feinen Mundgefühl des Bienenwachses.
Rapshonig kristallisiert aufgrund seines natürlichen Zuckerprofils meist schnell. Durch schonendes Rühren erhält er seine typische helle, streichzarte Konsistenz und ist wegen seines milden Geschmacks besonders beliebt.
Der in Deutschland meist von Robinien stammende Akazienhonig besitzt ein zurückhaltendes, feinblumiges Aroma. Sein hoher natürlicher Fruchtzuckeranteil sorgt dafür, dass er vergleichsweise lange flüssig bleibt.
Lindenhonig kann aus Lindennektar und Anteilen von Honigtau entstehen. Typisch sind ein kräftiger Duft, eine würzige Süße und eine frische, bisweilen leicht minzige Geschmacksnote.
Senfblütenhonig ist meist hell und cremig. Neben seiner sanften Süße zeigt er einen zarten würzigen Akzent, der ihn sowohl auf Brot als auch zu Käse interessant macht.
Kornblumenhonig besitzt häufig ein ausdrucksstarkes, feinherbes Aroma. Je nach Begleittracht reicht seine Farbe von hellem Gold bis zu einem kräftigeren Bernsteinton.
Buchweizenhonig gehört zu den kräftigen Spezialitäten. Sein Duft kann an Malz oder Melasse erinnern; im Geschmack ist er weniger lieblich als helle Blütenhonige und besonders bei Kennern beliebt.
Die blauviolette Phacelia wird auch Bienenfreund genannt. Ihr Honig ist meist hell bis goldgelb, angenehm mild und besitzt ein feinblumiges Aroma.
Waldhonig wird überwiegend aus Honigtau erzeugt. Er ist meist dunkler, bleibt häufig länger flüssig und schmeckt kräftig-würzig, malzig oder leicht harzig.
Reifer Honig enthält ausreichend wenig Wasser und wird von den Bienen häufig mit einer dünnen Wachsschicht verdeckelt. Der Imker prüft Reife und Wassergehalt, bevor die Waben entnommen werden.
Vor dem Schleudern werden die feinen Wachsdeckel von den gefüllten Honigzellen entfernt. Das geschieht mit Entdeckelungsgabel oder Messer und möglichst schonend, damit die Waben erhalten bleiben.
Die geöffneten Waben werden in einer Honigschleuder gedreht. Der Honig läuft an der Innenwand herab und wird gesammelt; die weitgehend unbeschädigten Waben können später wieder in das Bienenvolk gegeben werden.
Nach dem Schleudern wird der Honig gesiebt, um Wachsteilchen zurückzuhalten. Eine schonende Verarbeitung bewahrt den natürlichen Charakter des Honigs.
Schnell kristallisierende Honige werden während der Kristallisation regelmäßig gerührt. So entstehen viele feine Kristalle und eine angenehm glatte, streichfähige Konsistenz.
Sobald Konsistenz und Reife stimmen, wird der Honig sauber in Gläser abgefüllt, verschlossen und gekennzeichnet. Jede Charge bleibt dabei ein Stück der jeweiligen Ernte.
Die Herkunftsangabe zeigt, aus welchem Land oder welchen Ländern der Honig stammt. Wer direkt beim regionalen Imker kauft, kann zusätzlich nach Standort, Erntezeit und Verarbeitung fragen.
Ein ausreichend niedriger Wassergehalt ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Zu feuchter Honig kann leichter gären. Imker kontrollieren deshalb die Reife vor der Ernte mit Erfahrung und geeigneten Messgeräten.
Die Farbe entsteht vor allem durch die Tracht. Akazienhonig ist sehr hell, Buchweizen- oder Waldhonig deutlich dunkler. Die Farbe sagt allein nichts darüber aus, welcher Honig besser ist.
Beide Konsistenzen sind natürlich. Das Verhältnis der Zuckerarten beeinflusst, wie schnell ein Honig kristallisiert. Cremiger Honig wird zusätzlich kontrolliert gerührt.
Feine Luftbläschen, Pollen- oder Wachsteilchen können an die Oberfläche steigen und einen hellen Rand bilden. Das ist bei handwerklich verarbeitetem Honig häufig kein Qualitätsmangel.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Entscheidend sind trockene, dunkle Lagerung, ein sauber verschlossenes Glas und eine unauffällige sensorische Beschaffenheit.
Honig nimmt leicht Feuchtigkeit und fremde Gerüche auf. Bewahren Sie ihn deshalb gut verschlossen, lichtgeschützt und bei möglichst gleichmäßiger, eher kühler Raumtemperatur auf.
Im Kühlschrank wird Honig sehr fest und kann schneller kristallisieren. Ein dunkler Vorratsschrank ist für den täglichen Gebrauch in der Regel besser geeignet.
Stellen Sie das geschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad und rühren Sie gelegentlich um. Starke oder lange Erhitzung sollte vermieden werden, wenn Aroma und wärmeempfindliche Bestandteile möglichst erhalten bleiben sollen.
Wer das natürliche Aroma und wärmeempfindliche Bestandteile bewahren möchte, lässt Tee oder heiße Zitrone zunächst etwas abkühlen und rührt den Honig erst anschließend ein.
Honig eignet sich für Dressings, Marinaden, Desserts und Gebäck. Beim Ersetzen von Zucker sollte die übrige Flüssigkeitsmenge angepasst werden, da Honig selbst Wasser enthält.
Verwenden Sie einen sauberen, trockenen Löffel. Wasser oder Speisereste im Glas können die Haltbarkeit beeinträchtigen und unerwünschte Gärung begünstigen.
Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, vielen Arbeiterinnen und zeitweise Drohnen. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht Brutpflege, Wabenbau, Klimaregulierung, Verteidigung und Vorratshaltung.
Die Königin legt während der Saison Eier und prägt das Volk durch ihre Duftstoffe. Viele Entscheidungen entstehen jedoch aus dem Verhalten und der Kommunikation der Arbeiterinnen.
Arbeiterinnen übernehmen im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Tätigkeiten: Sie reinigen Zellen, pflegen die Brut, bauen Waben, bewachen den Eingang und sammeln später Nektar, Pollen, Wasser und Propolis.
Mit dem Schwänzeltanz teilen Sammelbienen ihren Schwestern Richtung und ungefähre Entfernung einer ergiebigen Futterquelle mit. So kann das Volk seine Sammelkraft gezielt einsetzen.
Beim Blütenbesuch übertragen Bienen Pollen und ermöglichen so die Fortpflanzung vieler Pflanzen. Davon profitieren Wildpflanzen, Gärten, Obstbau und die Vielfalt unserer Kulturlandschaft.
Pollen liefert den Bienen vor allem Eiweiß, Fette, Mineralstoffe und Vitamine. Arbeiterinnen transportieren ihn als farbige Pollenhöschen an ihren Hinterbeinen in den Stock.
Bienen sammeln harzige Stoffe von Pflanzen und verarbeiten sie zu Propolis. Damit dichten sie kleine Spalten ab und überziehen Oberflächen im Stock.
Honigbienen überwintern als Volk. In einer dichten Wintertraube erzeugen sie durch Muskelarbeit Wärme und bewegen sich langsam an ihren Futtervorräten entlang.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, Säuglingen unter zwölf Monaten keinen Honig zu geben. Grund ist das seltene, aber ernste Risiko des Säuglingsbotulismus. Das gilt auch für mit Honig bestrichene Schnuller.
Fast jeder unbehandelte Honig kristallisiert früher oder später. Zeitpunkt und Festigkeit hängen vor allem von der Honigsorte und der Lagertemperatur ab.
Wärme macht Honig weicher. Einige Sorten bleiben aufgrund ihres natürlichen Zuckerprofils lange flüssig, während andere schnell fest werden.
Gärender Honig kann säuerlich oder alkoholisch riechen, Bläschen bilden und aus dem Glas drücken. Im Zweifel sollte er nicht verzehrt und der Imker gefragt werden.
Auch bei einer Haupttracht besuchen Bienen weitere Pflanzen. Wetter, Boden, Blühverlauf und Erntezeit sorgen zusätzlich dafür, dass jede Charge ihren eigenen Charakter besitzt.
Sortenhonig ist saisonal. Fällt eine Tracht wegen Kälte, Trockenheit oder Regen schwach aus, kann eine Sorte früh ausverkauft sein oder in einem Jahr ganz fehlen.
Ein Glas Honig ist immer Gemeinschaftsarbeit. Tausende Sammelflüge, viele besuchte Blüten und die Arbeit des gesamten Volkes machen die Ernte möglich.
Versuchen Sie einen kürzeren Suchbegriff oder wählen Sie einen Themenbereich aus.
Informationen zu Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung orientieren sich unter anderem an den Veröffentlichungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, des Bundeszentrums für Ernährung und den EU-Regelungen für Honig.
Veranstaltungen & Hoffeste
Regelmäßig öffnen wir unseren Hof für große und kleine Bienenfreunde. Bei Führungen zeigen wir, wie der Honig ins Glas kommt, erzählen vom Leben im Bienenstock und laden zum Probieren ein.
13. Juni 2026 · 11:00–24:00 Uhr · Gräben
23. August 2025 · Hof der Familie Knape
Neue Termine veröffentlichen wir hier. Für Gruppenführungen sprechen Sie uns gerne direkt an.
Führung anfragenStimmen unserer Kunden
Persönliche Rückmeldungen von Menschen, die den Geschmack aus Gräben bereits für sich entdeckt haben.
„Wunderbar cremig, mild und zugleich aromatisch – man schmeckt die Liebe und Hingabe in jedem Löffel.“
Maria S.Brandenburg
„Der Senfblütenhonig ist mild, leicht würzig und wunderbar cremig. Für mich ein echtes Stück Heimat im Glas.“
Pia L.Bad Belzig
„Super cremig und aromatisch – man schmeckt die Natur förmlich heraus. Absolute Empfehlung!“
Sabine M.Berlin
„Herrlich cremig, nicht zu süß und mit einem ganz besonderen, natürlichen Aroma.“
Harald B.Ziesar
Kontakt & Bestellung
Sie möchten wissen, welche Sorten gerade verfügbar sind, Honig reservieren oder eine Führung anfragen? Schreiben Sie uns – wir melden uns gerne bei Ihnen.
⌾Hauptstraße 19Verfügbarkeit anfragen
Unsere Honigsorten sind von Ernte und Jahreszeit abhängig. Fragen Sie die aktuelle Verfügbarkeit einfach telefonisch oder per E-Mail an.